Japanese Apricot    

 

 

In China, dem Ursprungsland der Ume wurden die Früchte des Baumes dort schon seit mehr als 2000 Jahren wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung geschätzt und v.a. gegen Parasiten, Geschwüre und zur Unterstützung des Verdauungssystems und Herzens eingesetzt.

Durch den Einfluss des Buddhismus wurde das Wissen um die Kultivierung des Baumes schon in alten Zeiten nach Japan und Korea (maesil) gebracht, wo bereits in schriftlichen Aufzeichnungen aus dem 10 Jhdt. die Verwendung der Umeboshi plums erwähnt wird. Japanische Samurai Krieger verwendeten damals die Frucht unter anderem zur Bekämpfung von Ermüdungserscheinungen.

Heute sind Umeboshi (japanisch ume = Pflaume, boshi <– hoshi <– hosu = trocknen), in Salz und rote Shiso-Blätter eingelegt, ein nicht wegzudenkender Bestandteil der japanischen Küche sind. Die reifen Früchte sind rot, rund, schmecken sehr sauer und werden vor allem als Zutaten für Reisbällchen oder als einfache Beilage verwendet. Erstaunlicherweie werden eingelegte Aprikosen nie schlecht, man kann sogar solche noch essen, die vor über 100 Jahren eingelegt wurden.

Über die Jahrhunderte entwickelte sich zur besseren Lagerung und Konservierung von Ume die Methode zur Herstellung von Ume Konzentrat (bai-niku ekisu), das in den 1920er Jahren in Japan wegen seiner Wirkung sogar an Soldaten und Matrosen zur Vorbeugung von Ruhr und Seekrankheit ausgegeben wurde.