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In Französisch Polynesien wurde der Tamanu Baum wegen seiner therapeutischen Kräfte seit jeher als heilig betrachtet. Er wurde häufig in der Nähe der königlichen marae, der berühmten Freilufttempel der antiken Maohi, angebaut. Man sagt, dass die Götter den Schatten liebten und sich während der Zeremonien unter den Ästen versammelten.
Das Holz der Bäume wurde früher für die Konstruktion von Pirogen, einem einfachen historischen Schiffstyp, oder zur Herstellung von Schnitzereien der Maohi Götter verwendet.
Die frühen Polynesier wussten bereits um die heilenden und regenerativen Eigenschaften von Tamanu für die Haut. Alte Legenden erzählen wie tahitianische Frauen regelmäßig ihre Babys in Tamanu Öl badeten, um Hautausschläge und Sonnenbrand zu vermeiden. Darüber hinaus verwendeten sie es, um die Elastizität und Geschmeidigkeit ihrer Haut zu erhalten.
Erzählungen berichten auch, dass das Öl, wegen seiner einzigartigen Wirkung Gewebe zu regenerieren und die Vernarbung zu beschleunigen, bei Wunden und Verletzungen angewandt wurde. Das Öl war so hoch angesehen, dass es sogar Jungvermählten als Hochzeitsgeschenk gegeben wurde. |
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